
Markus Mader: „Bub, es gibt noch so viele andere Mädchen“
Trotz seiner Affinität zum Sport habe er davon geträumt, Koch zu werden, erinnert sich der gebürtige Bregenzer. Das Wichtigste für ihn damals: Spielen draußen und möglichst viel Zeit im Strandbad verbringen. Obwohl er sich als „sehr braves Kind“ beschreibt, hätte er rückblickend um einiges mehr für die Schule tun können, meint der Austria-Lustenau-Trainer schmunzelnd. Seine Perspektivengeberin Nummer eins: seine Mama. „Sie hatte ein großes Herz und tat alles für mich und meine Schwester. Immer wieder mal war sie streng, aber immer für mich da.“ Besonders eine Sache hat er ihr nicht vergessen: „Obwohl sie nie viel Geld hatte, kaufte sie mir mit ihrem Ersparten mein erstes eigenes Auto!“
Auf Platz zwei des Perspektivengeber-Rankings rangiert sein Vater, der ihn lehrte, sich nicht zu wichtig zu nehmen. „Mein Papa war unglaublich sympathisch und überall sehr beliebt, egal ob im Büro, beim Tennis oder Fußball. Er war es auch, der mir beim ersten Liebeskummer ganz cool gesagt hat: Bub, es gibt noch so viele andere Mädchen!“
Was es für den 58-jährigen Wahl-Dornbirner persönlich bedeutet, Kindern Perspektiven zu geben? Vor allem eines: sie dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen – und dazwischen die Natur, statt digitale Welten zu durchstreifen.
Steckbrief Markus Mader
Aufgewachsen in: Bregenz
Lebt heute in: Dornbirn
Traumberuf: Koch
Beruf heute: Fußballtrainer beim SC Austria Lustenau
Perspektivengeber:innen: Mama und Papa
Lieblingsplatz damals: Strandbad Bregenz
Lieblingsplatz heute: Zuhause
Als Kind bekannt für: „Ich war sehr brav.“
Heute bekannt für: „Bin ein angenehmer, lustiger Kollege; Fußball“
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