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Kinderschutz muss mehr in den Fokus rücken

Das Vorarlberger Kinderdorf unterstützte mit flexiblem Hilfsangebot über 2900 Kinder, Jugendliche und Familien in Risikosituationen.

Schlechtere Bildungschancen, gesundheitliche Belastungen, Scham und Ausgrenzung – für Kinder, die in psychosozial und existenziell belasteten Familien aufwachen, sind die Folgen gravierend. Um die Lebenswege dieser Kinder positiv zu beeinflussen, ist ein flexibles, breit aufgestelltes Unterstützungsnetzwerk nötig, betont das Vorarlberger Kinderdorf.

Abwärtsspiralen durchbrechen

Von Armut, Krankheit und Isolation betroffenen Eltern müsse möglichst früh unter die Arme gegriffen werden, um Abwärtsspiralen zu durchbrechen. Es brauche u. a. mehr Präventionsnetzwerke auf kommunaler Ebene sowie Angebote zur Stärkung der Eltern-Kind-Bindung und Erziehungskompetenz. „Kinder aus erschöpften Familien sind weit mehr gefährdet, krank zu werden, den Schulabschluss nicht zu schaffen und ihre Talente nicht entfalten zu können. Wir müssen als daran setzen, diesen Kindern und Familien beizustehen“, so Geschäftsführer Christoph Hackspiel.

Neue Perspektiven schaffen

Über 300 Fachpersonen treten in sieben Fachbereichen in enger Kooperation mit Land und Gemeinden dafür ein, Kinder vor Gewalt und Verwahrlosung zu schützen und Familien in prekären Situationen neue Perspektiven zu eröffnen. Die Angebote des Vorarlberger Kinderdorfs umfassen präventive und ambulante Unterstützung belasteter Familien, Hilfestellungen für besonders herausfordernde Jugendliche sowie die Versorgung von Mädchen und Buben, die dauerhaft ein neues Zuhause brauchen, in Kinderdorffamilien, Wohngruppen sowie Pflegefamilien. Bei akuten Familienkrisen stehen zudem die Auffanggruppe, private Krisenpflegefamilien und der Familienkrisendienst zur Verfügung. An diesem tragfähigen „Netzwerk der Solidarität“ knüpfen auch über 700 Freiwillige. Allein fast 22.000 Stunden wurden von Privatpersonen geleistet, die Familien durch ein Ehrenamt mit Kindern den Rücken stärkten.

Noch mehr Kinderschutz nötig

Mit allen Angeboten zielt das Vorarlberger Kinderdorf auf eine Verbesserung der Lebenssituation vielfältig belasteter Familien und mehr Chancengerechtigkeit für benachteiligte Kinder. „Kinder brauchen verlässliche, vertrauensvolle Beziehungen, um sich für die Welt zu öffnen und ihre Potenziale auszuschöpfen“, resümiert Christoph Hackspiel. Sein Appell: Kinderschutz muss noch mehr in den Fokus rücken, um das Recht aller Kinder auf Bildung und Entwicklung sicherzustellen.

Der Jahresbericht kann unter T 05574-4992-0 oder vermittlung@voki.at kostenlos angefordert werden.

Mehr Geschichten, Infos & Fakten im Jahresbericht 2019

Ergänzung zum Jahresbericht: Für die Spendenwerbung sowie die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen sind der Geschäftsführer, Dr. Christoph Hackspiel, die Leiterin Kommunikation & Fundraising, Mag. Karin Mäser, und die Leiterin Betriebswirtschaft, Dr. Hedwig Natter, verantwortlich. Für die widmungsgemäße Verwendung der Spenden sind der Geschäftsführer, Dr. Christoph Hackspiel, und die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder verantwortlich.

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