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Frühe Hilfen kommen derzeit oft spät

Für Eltern mit Babys und Kleinkindern ist die aktuelle Situation sehr belastend. Dennoch erhalten Familien die notwendige Unterstützung durch Frühe Hilfen derzeit nicht oder erst spät.

Dies betont Christine Rinner, Leiterin von Netzwerk Familie. Derzeit würden weniger Familien als gewohnt zugewiesen, obwohl aufgrund der Covid-19-Pandemie erhöhter Unterstützungsbedarf bestehe. Die Vermittlung erfolgt vielfach durch Krankenhäuser oder niedergelassene Ärzte. „Der Übergang vom Gesundheits- ins Sozialsystem ist momentan erschwert. Es ist spürbar, dass vor allem die Krankenhäuser in einem Ausnahmezustand sind“, erläutert die Frühe Hilfen-Expertin. Dies führe dazu, dass belastete Familien unerkannt bleiben und die notwendige Unterstützung nicht oder erst viel später erhalten würden.

Stress überträgt sich auf die Kinder

Dabei komme unkomplizierten, möglichst frühen Hilfestellungen auch und gerade in Zeiten von Corona eine besonders hohe Bedeutung zu. Schon vor der Geburt eines Babys seien die Ängste und Sorgen der Eltern jetzt weit größer als ohne Pandemie. Kann der Partner bei der Geburt dabei sein? Dürfen die anderen Kinder das neue Familienmitglied begrüßen? Wie geht es überhaupt im Krankenhaus zu? Wenn das Baby dann auf der Welt ist, fallen für frischgebackene Mütter und Väter viele Möglichkeiten der Entlastung und des Austausches weg, beispielsweise durch Großeltern, Freundeskreis oder Babytreffs. „Dies alles führt zu mehr Unsicherheit und Stress, der sich auf die Kinder überträgt“, so Christine Rinner. „Die Kinder sind unruhig, weinen viel, schlafen schlecht.“ Dazu kommen finanzieller Druck, familiäre Konflikte und oft existenzielle Belastungen, die Familien an ihre Grenzen bringen.

Direkt Unterstützung holen

Netzwerk Familie als Angebot des Vorarlberger Kinderdorfs, der aks gesundheit und der Kinder- und Jugendärzte begleitet aktuell 229 Familien mit 449 Kindern in ganz Vorarlberg. Mit Netzwerk Familie gilt Vorarlberg überregional als Best-practice-Beispiel in der flächendeckenden Verankerung der Frühen Hilfen. Ziel ist es, die Gesundheit der Kinder von Anfang an und nachhaltig zu fördern. Christine Rinner plädiert in der aktuellen Situation auch an betroffene Eltern, Unterstützungsangebote zu nutzen: „Zögern Sie nicht, sich Hilfe zu holen und sich direkt an Netzwerk Familie zu wenden.“


(Werdende) Eltern können sich direkt an Netzwerk Familie wenden: T 05572 200262,  , www.netzwerk-familie.at

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