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„Kindheit(en) in Vorarlberg“ ist präsentiert

Enormes Interesse am Buch „Kindheit(en) in Vorarlberg“: 220 BesucherInnen erlebten in der Landesbibliothek einen bewegenden Abend.

Ein fesselndes Stück Zeitgeschichte mit Kindern im Fokus bietet das Buch „Kindheit(en) in Vorarlberg“, das im stimmungsvollen Ambiente des Kuppelsaals der Vorarlberger Landesbibliothek präsentiert wurde. Das Vorarlberger Kinderdorf als Herausgeber des Buches und Organisator des Abends, das Land Vorarlberg, der Bucher Verlag, aber auch die Landesbibliothek als Gastgeber durften sich über ein außergewöhnliches Interesse und ein volles Haus freuen.

FLATZ und Julia Ha lasen ihre Kindheitsgeschichte

Die Neuerscheinung zeichnet ein packendes Stimmungsbild über die Bedingungen des Aufwachsens in Vorarlberg ab 1945. Authentische Rückblenden lassen Kindheitsgeschichten lebendig werden. Unter anderem teilen 38 Persönlichkeiten aus verschiedenen Milieus, Generationen und Regionen Vorarlbergs berührende und bersonders prägende Erinnerungen. Darunter auch der in München lebende Künstler FLATZ, der an diesem besonderen Abend seine Kindheitsgeschichte selbst vorlas, ebenso wie die aus Vietnam stammende Psychologin und Mediatorin Julia Ha.

„Die“ Kindheit gibt es nicht

220 BesucherInnen – und damit die für den Kuppelsaal die maximal zulässige Besucherzahl – durften an Erinnerungen von vielen Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern teilhaben, die mit großer Offenheit von Härten und Glück erzählen. Von Unbeschwertheit, Liebe und Zuwendung ebenso wie von nahezu unfassbarer Gefühlskälte und Armut, auch extremer Gewalt.

Wie wir mit Kindern umgehen . . .

„Es liegt an uns allen, was aus Kindern wird“, machte Christoph Hackspiel, Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs, in seiner Ansprache deutlich. Auch Katharina Wiesflecker betonte die Bedeutung gesellschaftlicher Unterstützung und eines gemeinsam forcierten Kinderschutzes. „Eine Gesellschaft misst sich daran, wie sie mit ihren Kindern, Minderheiten und Alten umgeht“, so die Landesrätin in ihren Grußworten, in denen sie Episoden ihrer eigenen Kindheit Revue passieren ließ.

Kindheit in Vorarlberg mal 38

In seiner Lesung präsentierte Franz Josef Köb einige Auszüge aus den einzelnen Kapiteln, vor allem aus den von Christine Flatz-Posch gesammelten 38 Kindheitsgeschichten von Persönlichkeiten, die in Vorarlberg aufgewachsen sind – das Publikum hörte bittere, süße, tieftraurige, aber auch lustige Erlebnisse aus Kindheiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Autobiografische Spurensuche

Nicht nur das AutorInnen-Team bestehend aus Alfons Dür, Barbara Hoja, Christoph Hackspiel, Peter Fischer und Christine Flatz-Posch  und Verleger Günter Bucher erlebten einen besonderen Abend: Viele jener Personen, die sich im Buch auf autobiografische Spurensuche in ihre Kindheit begeben haben, waren mit dabei, so beispielsweise Meinrad Pichler, Hubert Rhomberg, Heidi Senger-Weiss, Stefan Pohl, Toni Eberle, Olivia Mair, Martin Steiner, Manfred Koretic, Othmar Sahler, der auch auf dem Cover abgebildet ist, Melitta Hinteregger- Doppelmayr, Nicole Nussbaumer, Verena Daum, Bernhard Amann, Sonja Lang, Hüseyin I. Cicek, Albert Lingg, Marlies Mohr und Johannes Schmidle. Lebendig musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Kinderdorf-Chörle.

Vorarlberger Kinderdorf (Hg.): „Kindheit(en) in Vorarlberg“, Bucher 2017. Im Vorarlberger Kinderdorf (T 05574-4992-0) und im Buchhandel erhältlich.

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Fotos: Alexandra Serra

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