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40 Jahre Kinderdorf Kronhalde

Traumapädagogik im Fokus: Hochkarätig besetzte Tagung gab Handwerkszeug zum Krafttanken und Präsentbleiben im Alltagsdschungel.

Aus Anlass seines 40-jährigen Jubiläums lud das Vorarlberger Kinderdorf Kronhalde am 14. und 15. September zu einer Tagung, die die traumapädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zum Schwerpunkt hatte. Die zweitägige Veranstaltung – konzipiert als Post-Workshop zu den „Tagen der Neuen Autorität“ von PINA – war prominent besetzt.

Traumapädagogik – Arbeit in einem Spannungsfeld

Mit Lydia Hantke und Hans-Joachim Görges waren international renommierte Experten auf dem Gebiet der Traumapädagogik anwesend, die die MitarbeiterInnen des Kinderdorfs Kronhalde bereits seit drei Jahren auf ihrem Weg zur „Traumakompetenz“ begleiten. „Wir können keine wunderbare Welt erschaffen, aber lernen, Spannung auszuhalten“, meinte Lydia Hantke zu Beginn der eineinhalbtägigen traumapädagogischen Reise.

Neueste neurobiologische Erkenntnisse integriert

„Kinder, die nicht bei ihren Eltern leben können, empfinden das Getrenntsein und die Erfahrungen davor häufig als massiv belastend“, erklärt Verena Dörler, Leiterin des Kinderdorfs Kronhalde. „Frühe Bindungsstörungen und Vernachlässigung beeinflussen ihr Verhalten und steuern unbewusst ihre Reaktionen.“ Die Traumapädagogik gebe Werkzeuge an die Hand und integriere neueste neurobiologische Erkenntnisse.

Die Zuversicht aufrecht erhalten

Gemeinsam wurde ein Materialien-Set entwickelt, das Orientierung und Achtsamkeit im Alltagsdschungel ermöglicht – ein taugliches Werkzeug zur Beziehungsgestaltung für alle, die mit Kindern arbeiten und leben. Die rund 80 Workshop-TeilnehmerInnen probierten das Set begleitet aus und legten den vertieften Fokus darauf, wie es gelingen kann, den beruflichen Alltag mit traumatisierten Menschen zu verkraften, mit Anforderungen, Aggressionen, Hilflosigkeit und zerstörten Hoffnungen umzugehen. Auch „Häschen“ und „Denker“ waren vor Ort und verdeutlichten, wie wichtig das Zusammenspiel der unbewussten Handlungen des „Reptiliengehirns“ sowie der reflektierten Hirnrinde ist. Zwei Tage im Kinderdorf Kronhalde, um Kraft zu tanken, präsent zu bleiben und die Zuversicht aufrecht zu erhalten.

Mehr Infos zum Traumapädagogischen Materialien-Set

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