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Highlight: „Kindheit(en) in Vorarlberg“

Ein spannendes Stück Zeitgeschichte mit Kindern im Fokus und 38 Kindheitsgeschichten (prominenter) VorarlbergerInnen bietet das Buch „Kindheit(en) in Vorarlberg“ .

Authentische Rückblenden versetzen uns in Kinderwelten, die unterschiedlicher nicht sein können. Unter anderem teilen 38 (prominente) Persönlichkeiten berührende Erinnerungen an ihre Kindheit in Vorarlberg.

Was macht eine glückliche Kindheit aus?

Die Sammlung präsentiert Kindheitsbilder, die unter die Haut gehen und die Frage aufwerfen: Was macht eine glückliche Kindheit aus? Wir dürfen an Erinnerungen von vielen Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern teilhaben, die mit großer Offenheit von Härten und Glück erzählen. Von Unbeschwertheit, Liebe und Zuwendung ebenso wie von nahezu unfassbarer Gefühlskälte und Armut. Die Geschichten geben Einblick in verschiedene Milieus und Familienkulturen, in das alltägliche Leben von Kindern in Vorarlberg.

„Wem g’hörscht?“

Ebenso düstere wie helle Abschnitte über fast 70 Jahre Landesgeschichte mit Kindern im Fokus bringen weitere Kapitel zutage: Die Veränderung der (Rechts-)Stellung des Kindes, die Historie der Schule, die Geschichte des Vorarlberger Kinderdorfs und Entwicklungen in der sozialpolitischen Landschaft werden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. „Wem g‘hörscht?“ Auf diese Frage haben Generationen von Kindern mit der Nennung des Namens ihres Vaters geantwortet, der jahrhundertelang der rechtlich entscheidende Bezugspunkt der Familie war. Alfons Dür geht der Veränderung der (Rechts)-Stellung von Kindern und Jugendlichen in Familie und Gesellschaft nach.

Schule im machtpolitischen Spannungsfeld

Peter Fischer, LehrerInnenausbildner an der PH Vorarlberg, schildert in einem Kommentar die Historie der Schule in Vorarlberg ab den 1950er Jahren. Er setzt sich kritisch mit schulischen Entwicklungen und Versuchen von Politik und Kirche, auf Inhalte und pädagogische Fragen Einfluss zu nehmen, auseinander. Dass dabei nicht so sehr das Wohl der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt stand, sondern vielmehr machtpolitische Fragen, kann man erahnen.

Bewegte Geschichte – bewegende Zeitdokumente

Die bewegte Geschichte des Vorarlberger Kinderdorfs betrachtet die Historikerin Barbara Hoja aus verschiedenen Blickwinkeln und anhand von Interviews mit ehemaligen Kinderdorf-Kindern, mit PionierInnen, Mitarbeitenden und ZeitzeugInnen. Zudem wirft Christoph Hackspiel einen Blick über die Organisationsgrenzen. Auf Basis von Gesprächen mit verschiedensten Entscheidungsträgern widmet er sich der Entwicklung der Jugendfürsorge sowie dem sozialpolitischen Kontext der letzten Jahrzehnte.

Freie Kindheit – glückliche Kindheit

Auf dem Hintergrund der Diskussion, was Kindheit heute aus- und Kinder glücklich macht, hat Christine Flatz-Posch die Kindheitsgeschichten danach durchforstet, was sich als positive Erinnerung besonders eingeprägt hat. Noch einmal wird deutlich, wie entscheidend das Umfeld ist, in das wir hineingeboren werden. Meinrad Pichler drückt es im Buch so aus: „Kinder füllen einen Rucksack mit Erfahrungen, die Lasten sein können oder sich als nahrhafte Wegzehrung erweisen.“

Vorarlberger Kinderdorf (Hg.): „Kindheit(en) in Vorarlberg“, Bucher 2017. Im Vorarlberger Kinderdorf (T 05574-4992-0) und im Buchhandel erhältlich.

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Infos & Bilder zur Präsentation

 

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