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Kinder auf Spuren der Bergknappen

30 Kinder und 12 Betreuerinnen des Vorarlberger Kinderdorfs genossen ebenso abwechslungsreichen wie winterlichen Tag am Kristberg.

Über 40 Personen folgten der großzügigen Einladung und bewiesen Wetter-festigkeit. Um 8.30 Uhr fuhr der Reisebus von Bösch Reisen beim Vorarlberger Kinderdorf Kronhalde in Bregenz vor und wurde bereits freudig von den Kindern erwartet. Nach der kurzweiligen Fahrt wurde die Gruppe von Bürgermeister Thomas Zudrell im Silbertal begrüßt.

Ein Wintermärchen

Die Montafoner Kristbergbahn brachte die gespannten Kinder und ihre Begleiterinnen in ein wahres Wintermärchen. Klaus Bertle führte einen Teil der Gruppe durch die 12 interaktiven Stationen des Silberpfads und erzählte interessante Geschichten zum Bergbau am Kristberg. Die andere Hälfte ging mit Monika Breuß-Dönz auf Spurensuche im Wald und durfte in der Silbertaler Waldschule ausgestopfte Schwarzspechte, Skelettschädel von Wildschweinen sowie imposante Hirschgeweihe bestaunen. Hungrig von soviel Wissenswertem freuten sich die Kinder und Erwachsenen auf den warmen Punsch und die köstlichen Spaghetti Bolognese, welche im Panoramagasthof Kristberg serviert wurden. Am Nachmittag begeisterte Adolf Zudrell mit seinen Geschichten über das Leben der Bergknappen und seinen Flötenkünsten in der Bergknappenkapelle. Ausschließlich zufriedene Gesichter verabschiedeten sich nachmittags bei der Talstation im Silbertal Richtung Kinderdorf.

Großzügige Einladung

„Ich war richtig baff, als eines Tages Herr Willi Säly, der Geschäftsführer der Montafoner Kristbergbahn, bei mir im Büro stand und sagte, er möchte gerne das komplette Kinderdorf zu einem Erlebnistag einladen,“ berichtet Verena Dörler, die Leiterin des Kinderdorfs Kronhalde in Bregenz. Gemeinsam mit Bösch Reisen, dem Panoramagasthof Kristberg und dem Stand Montafon haben die Verantwortlichen der Montafoner Kristbergbahn diesen Tag ermöglicht. „Es ist sehr erfreulich, dass alle beteiligten Partner sofort von der Aktion begeistert waren und ihre Leistungen kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Ohne die Mithilfe jedes Einzelnen wäre so etwas nicht möglich,“ freut sich Sabrina Fleisch von Carpemedia, die für die Kristbergbahn die Organisation dieser Veranstaltung übernommen hat.

Ein Stück Heimat zeigen

„So ein gemeinsamer Ausflug ist für unsere Kinder und auch für uns Begleitpersonen etwas ganz Besonderes. Die Gemeinschaft unter den Kindern wird dadurch enorm gestärkt,“ ist sich Verena Dörler sicher. „Wir haben bei solchen Ausflügen die Möglichkeit, den Kindern ein Stück Heimat, ein Stück ihrer Wurzeln näher zu bringen. Außerdem sehen sie, dass Wandern auch bei Schneefall Spaß machen kann!“ Für Marlies, eine Kinderdorfmutter, die diese Aufgabe bereits seit 20 Jahren gerne und mit Überzeugung macht, hat der Tag bereits früh morgens begonnen. „Eines meiner Kinder war vor lauter Aufregung schon um 6 Uhr wach und konnte es kaum erwarten, bis es endlich losgeht. Es ist schön zu sehen, welchen Spaß die Kinder hier haben und dass ihnen das Wetter überhaupt nichts ausmacht.“ Auf die Frage, was an dem Tag am besten gefallen hat, hat die kleine Joelle sofort eine Antwort parat. „Der Mann, der mit der Nase Flöte gespielt hat, war lustig“, antwortet die 5-Jährige lachend. Für Julian gab es zwei Highlights, an die er sich noch einige Zeit erinnern wird: „In der Waldschule hatte ich einen ausgestopften Vogel auf meiner Schulter, und die Spaghetti schmeckten super!“

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