ORF-Aktion „Licht ins Dunkel" noch bis Februar
Am Heiligen Abend wurden während der lokalen Fernsehsendungen rund 170.000 Euro gespendet – rund 10.000 Euro mehr als im Vorjahr. Vier Stunden Live-Fernsehen aus dem ORF-Landesstudio und der Einsatz von vielen Prominentne haben sich gelohnt, so Licht-ins-Dunkel-Koordinator Guntrum Pfluger. Die große Spendenbereitschaft zeige das große Herz der Vorarlberger Bevölkerung aus in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Als größte Jugendwohlfahrtseinrichtung des Landes setzt sich das Vorarlberger Kinderdorf mit ganzer Kraft für Kinderschutz und Kinderrechte, die Stärkung von belasteten Familien und kindgerechte Lebensräume ein. Maßgeblich ist auch die Unterstützung der Bevölkerung: Ein Großteil des Kinderdorfs Kronhalde und vielfältige Projekte werden über Spenden finanziert. Mit dem „Licht ins Dunkel“-Spendengeld soll das neue, sehr erfolgreiche Präventionsprogramm „FAMILIENemPOWERment“ ausgebaut werden. Unter anderem sollen mehr Einsätze des so beliebten Spielbusses des Vorarlberger Kinderdorfs möglich werden. Durch die Erstberatung von den Sozialarbeiterinnen des FAMILIENemPOWERments, die an Bord des Spielbusses sind, erfahren viele Familien Hilfe, die sonst durch die Maschen des sozialen Netzes fallen würden.
Netzwerke für Kinder in Not
275 Ehrenamtliche des „FAMILIENemPOWERment“ unterstützen fast 300 Familien mit über 650 Kindern mit kleinen und großen Hilfen, geben ihnen Mut im Alltag. Fast 100 Familien kann derzeit aufgrund fehlender finanzieller und personeller Ressourcen nicht weitergeholfen werden.

