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Monat des Ehrenamts im Vorarlberger Kinderdorf

Oktober im Zeichen der Freiwilligenarbeit im Vorarlberger Kinderdorf: Über 700 Ehrenamtliche setzen durch ihre wertvolle Hilfe am Puls der Zeit die Welt für Kinder in Bewegung.

 „Unsere Ehrenamtlichen knüpfen an einem Netzwerk der Solidarität für Kinder und Familien, die in schwierigen Lebenssituationen unseren gemeinsamen Einsatz brauchen“, erklärt Geschäftsführer Christoph Hackspiel zum Auftakt des Ehrenamtsmonats im Vorarlberger Kinderdorf. 3000 Kinder, Jugendliche und deren Familien sind es derzeit, die durch ein breit gefächertes Hilfsangebot unterstützt werden. In vielen Bereichen ist der Einsatz von Ehrenamtlichen das Um und Auf. Allein 250 Freiwillige schenken aktuell – vermittelt durch den Fachbereich Familienimpulse – Kindern und Babys ihre Zeit.

Zentral für präventive Arbeit

Zwei bis drei Stunden sind es im Durchschnitt, die Menschen jeden Alters und in unterschiedlichsten Lebensphasen aufbringen, um mit Babys spazieren zu gehen und mit Kindern etwas zu unternehmen. Bewegung und Abwechslung für die Kinder, dringend notwendige Verschnaufpausen für die Eltern – das leistet das Ehrenamt im Rahmen der Familienimpulse und ist damit zentraler Bestandteil der präventiven Arbeit im Vorarlberger Kinderdorf. Ein Einsatz, der den Alltag bunter macht, weiß Vanessa Schürmann aus eigener Erfahrung als Ehrenamtliche der Familienimpulse. „Es ist einfach toll zu erleben, wie sich die Kinder freuen, wenn man kommt.“ Wie bereichernd und entlastend die kleinen Hilfen im Alltag sein können, hat auch Fanny Gaumond mit ihren beiden kleinen Rackern durch den freiwilligen Einsatz von Maria Vogel erfahren: „Mit Maria wurde die Beste für uns gefunden. Sie ist wie eine große Schwester, die gern mit den Kindern spielt und lacht.“

Rückenstärkung im Alltag

Aus Sicht des Kinderschutzes können nicht nur Eltern und Fachpersonen, sondern auch Freiwillige einen wertvollen Beitrag leisten, um Kinder in ihrer Widerstandsfähigkeit und Entwicklung zu fördern. „So entstehen Beziehungen, die Gold wert sind, und beide Seiten bereichern – die Kinder und die Freiwilligen“, erklärt die Psychologin Claudia Müller vom Vorarlberger Kinderdorf. Für Daniela Wagner-Turken leisten die Ehrenamtlichen des Vorarlberger Kinderdorfs Hilfe am Puls der Zeit. Hilfe, die dringend gefordert ist, da oft private Unterstützung fehlt und das soziale Netz brüchig ist. „Für viele Familien ist der Alltag eine Belastungsprobe. Kleine Impulse und ein wenig Rückenstärkung sind manchmal genau die Entlastung, die es braucht, damit das Familienleben nicht aus den Fugen gerät“, weiß die Familienimpulse-Leiterin aus Erfahrung.

Ehrenamt im Vorarlberger Kinder ist vielfältig

„Zeit teilen, Werte vermitteln, Talente und Zuversicht weitergeben – all dies ist möglich und bringt Farbe in das Leben von Kindern, Familien und Ehrenamtlichen“, sagt Sylvia Steinhauser, Leiterin des Bereichs „Kommunikation & Fundraising“. „Wir schätzen vor allem auch den Einsatz tausender Menschen, die in vielen Jahrzehnten im Rahmen der Haussammlung für unsere Kinderdorffamilien unterwegs waren.“ Wie jene sechs jungen Frauen aus Raggal beispielsweise, die als Ehrenamtliche die Haussammlung mittragen und dadurch die Umsetzung wichtiger Hilfestellungen für benachteiligte Kinder möglich machen. Der Monat des Ehrenamts soll deshalb auch und vor allem ein Dankeschön an alle jene sein, „die durch ehrenamtliche Erfahrung für den Nächsten eine Bereicherung sind, dadurch aber auch selbst reich werden“.

Ehrenamtliche gesucht! Das Vorarlberger Kinderdorf sucht Freiwillige im ganzen Land. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig – Infos & Kontakt: www.vorarlberger-kinderdorf.at/ehrenamt, T 05574-4992-11

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