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Kinderschutz im Fokus

Zehn Jahre Familienkrisendienst: Sicherheit von 588 Kindern und Jugendlichen in Notsituationen gewährleistet.

Krisen finden häufig dann statt, wenn Behörden und andere Einrichtungen nicht besetzt sind. Mit dem Angebot des Familienkrisendienstes (FKD) gelingt es, Familien außerhalb der Bürozeiten in schwierigen Situationen fachlich kompetent, rasch und effektiv zu unterstützen und damit einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Kinder und Jugendlichen zu leisten.

Steigende Einsatzzahlen

Der Vergleich der Einsatzzahlen der vergangenen zehn Jahre zeigt tendenziell eine Steigerung und macht deutlich, dass sich der Familienkrisendienst als Angebot der Kinder- und Jugendhilfe in Vorarlberg etabliert hat. 2011 stieg nach dem tragischen Tod von Cain die Anzahl der Kontaktierungen im Zusammenhang mit Kleinkindern bis vier Jahre deutlich an. Diese Zahl ist 2012 auf das Niveau früherer Jahre zurückgegangen.

Keine Krisenhäufung zu Weihnachten

Seit Bestehen hat der FKD 588 Kinder und Jugendliche in Familienkrisen betreut. Im Zehnjahresvergleich wird deutlich, dass im Ferienmonat August mit Abstand am wenigsten Kontaktierungen waren. Die landläufige Annahme einer Krisenhäufung während der Weihnachtszeit kann statistisch nicht belegt werden. Die meisten Einssätze sind an Samstagen und Sonntagen zwischen 18 und 22 Uhr.

Höherere Gefährdung

Auffallend ist, dass die Unterbringungen in stationären Einrichtungen seit 2009 deutlich angestiegen sind. Dies lässt auf eine Verschärfung der Krisensituationen schließen, die zumindest eine vorübergehende Unterbringung der Kinder und Jugendlichen notwendig machen. Auch in der Einschätzung der MitarbeiterInnen des Familienkrisendienstes hat der Gefährdungsgrad der betroffenen Kinder zugenommen. Es gelingt in der Einschätzung des Teams jedoch zunehmend besser, die Sicherheit der betroffenen Kinder zu gewährleisten.

An Wochenenden durchgehend erreichbar

Als Teil des Vorarlberger Krisenkonzeptes für Kinder und Jugendliche stellt der FKD eine Leistung der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe dar. Der Familienkrisendienst ist ein Angebot des Ambulanten Familiendienstes des Vorarlberger Kinderdorfs und der ifs-Familienarbeit. Er ist über die Telefonseelsorge unter der Nummer 142, jeden Polizeiposten sowie die Krisenintervention & Notfallseelsorge (KIT) abends ab 18 Uhr bis 8 Uhr früh und an Wochenenden durchgehend erreichbar.

Mehr Infos: Familienkrisendienst Jahresbericht 2012

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Wolfgang Burtscher
Schützengartenstraße 8,
6890 Lustenau
T +43/(0)5577/86423


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